Unsere Geschichte(n)


Wir berichten etwas mehr - genauer mehr über das, was um uns herum interessant ist. Wer noch mehr wissen will, braucht die Stichworte, zu denen er weitere Informationen sucht, nur in Suchmaschinen, z.B. Metasuche einzugeben. Es gibt zu manchen Details allerdings nicht ganz übereinstimmende Darstellungen auf den Webseiten im Internet.

Interessiert den Leser nur FLAM® und dessen Vorgeschichte, kann er diese Teile einfach überspringen:


Vertikal, diagonal, horizontal, multidimensional

Die limes datentechnik® gmbh wurde 1985 gegründet (AG Bad Homburg). Der Sitz der Firma befindet sich in der Hugenottenstadt Friedrichsdorf im Taunus. 1985 war Friedrichsdorf knapp 300 Jahre alt. Hugenotten waren im 17. Jahrhundert willkommene Asylanten (französische Protestanten). Ihre Ansiedlungen verteilten sich fast über ganz Deutschland.


Vater dieser Gründung, dessen Namen die Stadt trägt, war der nicht gerade vermögende Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, der mit dem "silbernen Bein" (eine Prothese), der als "Prinz Friedrich von Homburg" durch Heinrich von Kleist in die Geschichte, insbesondere in die Weltliteratur einging. Der Prinz lebte u.a. davon, sein Geld als Reiter-Offizier zu verdienen, mal für den einen (Schweden) und mal für den anderen (Brandenburger).


Über die Schlacht bei Fehrbellin (1675) findet man in der "Preußen-Chronik" im Internet einen bemerkenswerten Brief des Landgrafen an seine "Allerlibste Dicke". Die Liebesgeschichte in dem Theaterstück ist reine Fantasie. Es ging im Kern darum, dass der Prinz ohne Befehl in eine Schlacht gegen die Schweden eingegriffen haben soll, wodurch die Brandenburger als Sieger aus dem Kampf hervorgingen. Allein wegen Verletzung der Disziplin, die dem Kurfürsten über alles ging, wurde er (in dem Stück) zum Tode verurteilt. Die Prinzessin von Oranien, eine Nichte des Kurfürsten, und die Fürbitte der Reiter-Offiziere, die an seiner Seite gekämpft hatten, überzeugten den Kurfürsten, ausnahmsweise Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Kleist wollte nur zeigen, wie absurd das Denken und Handeln absolutistischer Herrscher sein kann.


Friedrichsdorf wurde regelrecht auf der "grünen Wiese" gebaut. Homburg und Friedrichsdorf grenzen unmittelbar aneinander. - Übrigens: Die telefonische Vorwahl im Festnetz stimmt für die meisten Anschlüsse mit der von Bad Homburg überein - wie bei einem Vorort.


Die Zeit im 17. Jahrhundert führte zu einer sehr engen und vor allem dauerhaften Beziehung zum preußischen Herrscherhaus. Das sicherte dem kleinen Hessen-Homburg die Landgrafenschaft 1815 im Wiener Kongreß. 1818 heiratete Prinzessin Elisabeth, eine Tochter von King George II., den Landgrafen Friedrich VI., wodurch es auch zum britischen Herrscherhaus zu einer ungewöhnlichen Liaison kam.


Der nach Elisabeth benannte Brunnen enthielt das fließende Kapital, auf das der Kurort seine Entwicklung zur Kurstadt aufbauen konnte. 1834 hatte man eine Quelle entdeckt, deren Wasser von dem bedeutenden Chemiker Justus von Liebig hoch gelobt wurde. Und tatsächlich hat dieses Wasser vielen Menschen geholfen. Die Beziehungen der Stadt, die sich allein daraus entwickelten, führen noch heute bis in das thailändische Königshaus. Jedes Jahr findet in Bad Homburg das größte und attraktivste Thai-Fest in Deutschland statt. Dort treffen sich z.B. Ehepaare, von denen ein Partner aus Thailand kommt und Singles, die nach einer solchen Beziehung Ausschau halten.


1866 fiel Hessen-Homburg zunächst kurz an Hessen-Darmstadt zurück. Nach dem Krieg von 1866 wurde Hessen-Homburg Teil der Provinz Hessen-Nassau und damit gehörte es von da an zu Preußen. Ab 1888 wurde es Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II., der auch König von Preußen war. In den Potsdamer Abkommen der Alliierten von 1945 wurde Preußen aufgelöst.


Keine Geringere als die Witwe Friedrich III., die älteste Tochter von Queen Victoria und Albert von Sachsen-Coburg-Gotha, die Mutter von Kaiser Wilhelm II., verlegte ihren Hauptwohnsitz nach Friedrich's frühem Tod (er war nur 99 Tage Kaiser) in diese Gegend (nach Kronberg in das heutige Schloßhotel), weil ihr Sohn, der Nachfolger im Thron, sie nicht in seinem Umfeld wünschte. Dort (im Großraum Berlin/Potsdam) hatte sie immerhin 30 Jahre mit dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm und 8 Kindern gelebt. Der deutsche Reichskanzler Bismarck misstraute ihr und ließ sie zeitweise "überwachen". Friedrich III. galt als Hoffnungsträger der Liberalen und stand deshalb im Konflikt mit Vater (Wilhelm I., dem ersten deutschen Kaiser nach 1870/71, der in Versailles gekrönt wurde) und Sohn (Wilhelm II.). Man unterstellte einen dominierenden Einfluß seiner Frau und damit der englischen Krone (Kaiserin Friedrich).


Ein Gymnasium, das seine Wurzeln in einer Lateinschule des 16. Jahrhunderts hat, trägt noch heute diesen ungewöhnlichen Namen "Kaiserin-Friedrich-Gymnasium". Mit besonderer Genehmigung ihres Sohnes, Wilhelm II., durfte das Gymnasium ab 1900 diesen Namen tragen.


Anmerkung: In den letzten Jahren verdankt das Gymnasium den Quandt-Stiftungen viele aufwändige Neu- und Umbauten. Johanna Quandt, der Kopf der Quandt-Familie, wohnt nur wenige 100 m entfernt.


Eine Folge des regelmäßigen Aufenthalts vieler Adliger aus Großbritannien in dem Kurort Homburg waren die Gründung des 1. Golf-Clubs und des 1. Tennis-Clubs auf kontinentalem Boden. Hier soll der "rote Sand", der über die Tennisplätze der Welt seine Verbreitung gefunden hat, um 1876 seinen "Entdecker" haben (einen damaligen Platzwart des heutigen TC Bad Homburg).


Der "Homburg" (ein Hut für elegante Herren) von der Homburger Firma Ph. Möckel wurde durch den Bruder der Kaiser-Witwe, den Prince of Wales und späteren King Edward VII., Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Welterfolg. Im Gotischen Haus gibt es ein Hutmuseum, in dessen Mittelpunkt dieser Hut steht. Inzwischen gibt es den "Homburg" auch für Damen.


1896 war Zar Nikolaus II. in Homburg, um an der Seite seiner Gattin Alexandra, einer Prinzessin aus dem Hause Hessen-Darmstadt, den Grundstein für die russisch-orthodoxe Allerheiligen-Kirche im Homburger Kurpark zu legen.


"Champagnerluft und Tradition" hat sich zu einem Slogan der Kurverwaltung gegen die "Champagne" erst juristisch durchsetzen müssen. Schließlich geht es hier nur um die "Champagnerluft" und weder um das Getränk noch die Region, aus der es kommt, war die Auffassung des Gerichts. Champagner wurde und wird in Bad Homburg sehr viel getrunken.

Der amtliche Name der Stadt ist: Bad Homburg vor der Höhe.


Mehr zum Thema "Tradition" findet man z.B. unter "Kaiser, Witwen und der Prinz von Homburg" in FAZ.NET.


In Bad Homburg wurde ab Juli 1947 in einer Sonderstelle Geld und Kredit (in der Bizone), später in Frankfurt/M. die Bank deutscher Länder (später die Deutsche Bundesbank), unter der Leitung von Ludwig Erhard die Währungsreform vorbereitet. Damit wurde die Deutsche Mark (DM) eingeführt, die der Euro 2002 abgelöst hat. In Bad Homburg blieb u.a. die Bundesschuldenverwaltung, die mehrfach umbenannt und zusammen mit diversen anderen Institutionen in eine Deutsche Finanzagentur umstrukturiert wurde. Klingt besser bei soviel Schulden.


Die limes datentechnik® gmbh hat in diesem Marktsegment, insbesondere bei Trägern des Zahlungsverkehrs, d.h. bei Finanzinstituten/-dienstleistern eine fast 90%-ige Marktdurchdringung.


Anmerkungen:

In einer Villa im Homburger Hardtwald, in der nach Kriegsende zunächst Gen. Dwight D. Eisenhower (später Präsident der USA) und dann Militärgouverneur Lucius D. Clay (Marshall-Plan) wohnten, sollen unter Beteiligung von Hjalmar Schacht (1933-39 Reichsbankpräsident) die Grundideen zur Währungsreform diskutiert und abgesegnet worden sein. Seitdem wohnen in Bad Homburg und Umgebung viele der Top-Manager der deutschen Banken. Frankfurt/M., keine 20 km entfernt, dort wo Mitte des 19. Jahrhunderts die Frankfurter Nationalversammlung ihren Sitz hatte, wurde zur Finanzmetropole inkl. einer zentralen Börse; das nur durch Beethoven als Geburtsort bekannte Bonn als Kontrapunkt zur provisorischen Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. An sich wäre Frankfurt/M. aufgrund seiner Geschichte (Frankfurter Nationalversammlung 1848) hierfür prädestiniert gewesen. Die Wahl von Bonn sollte zum Ausdruck bringen, dass man an ein vereinigtes Deutschland glaubte. Diese Hoffnung hat sich nach 40 Jahren erfüllt und Bonn verlor den Sonderstatus wieder.


Eine Tragödie ereignete sich am 30. November 1989, als der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bank AG, Alfred Herrhausen, auf dem Seedammweg, nur etwa 100 m vom Kaiserin-Friedrich-Gymnasium entfernt, von RAF-Terroristen ermordert wurde. Gerade an diesem Tag wollte Herrhausen seinen Rücktritt anbieten. Seine Vorstellungen über einen Wandel in der Politik deutscher Banken kann man fast schon als revolutionär bezeichnen. Eine Entwicklung, die zur größten Finanzkrise aller Zeiten geführt hat, hätte er sich damals nicht vorstellen können. Man weiß bis heute nicht, wer an dem Attentat beteiligt war.


Anmerkung: Die Finanzkrise ließe sich zum Teil mit der Geschichte von dem Kohlenmunk-Peter aus dem Märchen "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff vergleichen. Peter, ein Sonntagskind, hatte sich gewünscht, immer soviel Geld in der Tasche zu haben wie der reiche Echeziel. Als der Echeziel im Glücksspiel alles Geld gegen Peter verliert, hat dieser plötzlich auch kein Geld mehr.


Geld und Glücksspiel verbinden Bad Homburg und Friedrichsdorf auf besondere Weise.

Die nach Friedrichsdorf umgesiedelten Hugenotten waren in erster Linie keine Landwirte, sondern Gewerbetreibende. Sie kamen von der französischen Atlantikküste. Sie waren Zulieferer für die Schifffahrt. Sie produzierten u.a. Textilien und unterhielten Färbereien. Man konnte ihre Produkte schon damals bestens exportieren. Friedrichsdorfer Unternehmen mit hugenottischen Wurzeln haben einen guten Ruf - weit über Deutschlands Grenzen hinweg. So kam es, dass die Stadtrechte schon 1771 verliehen wurden; das waren keine 100 Jahre nach der Besiedlung durch die Hugenotten.


Früher hieß es auch: "Zwieback-Stadt Friedrichsdorf". Es gab bis zu 15 Zwieback-Bäckereien. Zwieback ist ein wichtiges Produkt zur Ernährung auf hoher See und für Kinder sowie für kranke und alte Menschen. Aus der Zwieback-Fabrik "Emil Pauly" wurde später die "Milupa", die fast jeder als Hersteller von Babynahrung kennt. Bis vor wenigen Jahren gehörte die "Milupa" der Quandt-Gruppe (Altana).


Nach dem 1. Weltkrieg soll es sogar Werbung gegeben haben, die lautete: "Bad Homburg bei Friedrichsdorf", weil ohne Kaiser und europäischen Hochadel sowie ohne Casino der Kurort Bad Homburg kaum noch populär war.


Seit 1987, 300 Jahre nach der Gründung durch die Hugenotten, gibt es in Friedrichsdorf einen Tempel der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage". Bereits 2 Jahre davor wurde in Freiberg/Sa. (damals DDR) ein solcher Tempel errichtet. Diese Tempel sind nur für ganz bestimmte Anlässe gedacht (Erwachsenentaufe, Heirat, bei Tod von Angehörigen).


Zu den weit über die Grenzen hinaus bekannten Firmen aus Friedrichsdorf gehört der VW-Tuner "Oettinger". Seine Fans treffen sich immer mal wieder mit ihren "getunten Schlitten" in Friedrichsdorf.


Mitte des 19. Jahrhunderts, als Französisch noch 2. Amtssprache war (bis 1900), gab es Personen, die positiv für Schlagzeilen sorgten.


Marie Hensel, die Tochter eines armen Schusters aus Friedrichsdorf, sprach französisch. Sie war zunächst Dienstmädchen bei dem Konzessionär der neu errichteten Homburger Spielbank, Francois Blanc. Der hatte 1841 in Homburg die "Doppel-Null" beim Roulette abgeschafft und damit für einen spektakulären Erfolg in fast ganz Europa gesorgt. (In Las Vegas wird nach wie vor noch mit "Doppel-Null" gespielt; damit gewinnt das Casino immer etwas mehr.) Für das noch unbedeutende Homburg brachte das einen rasanten Aufschwung. Dafür mussten Blanc und sein Zwillingsbruder sehr viel Geld bezahlen, das in den Ausbau des Kurbetriebes (Kurhaus, Kurpark etc.) investiert wurde, denn eigentlich ging es dem Landgrafen um den Ausbau des Kurbetriebes und die Popularität von Homburg als Kurort. Blanc finanzierte sogar eine Eisenbahnverbindung nach Frankfurt/M. (heute gibt es extra einen Casino-Bus). Trotzdem erbrachte der Casinobetrieb ihm und seinem Bruder immer noch ein großes Vermögen.


Peter Joseph Lenné, der Vater der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft (Weltkulturerbe), z.B. des Berliner Tiergartens, dort wo Bundeskanzleramt und Bundestag ihr Domizil haben, entwickelte im Auftrag von Blanc das Konzept für den sehr schönen, großen Homburger Kurpark nach dem Vorbild englischer Gärten. Im Mittelpunkt stehen die Brunnen mit den heilsamen Quellen.


Die Lösung der Personalfrage des Casinos war einfach: Die Bediensteten der Spielbank kamen weitgehend aus Friedrichsdorf, denn Französisch war sozusagen "Amtssprache" in den Casinos Europas. Man führte ein Residenzverbot ein, das den Bürgern der Landgrafenschaft ohne Sondergenehmigung das Spielen in dieser Spielbank verbot (das wurde sogar erst 1986 aufgehoben).


1854 heiratete Blanc sein Dienstmädchen, nachdem er sie in die große Gesellschaft eingeführt hatte. Als das Spielbank-Verbot in Deutschland - ausgehend von einem Beschluss der Frankfurter Nationalversammlung - auch für das nur 20 km entfernte Homburg näher rückte, begannen die Blanc's, sich in Monte Carlo zu etablieren (1863). Dort legten sie die Wurzeln für den steilen Aufstieg dieses Fürstentums. Nach dem Tod des um 27 Jahre älteren Blanc wurde Marie Blanc Generaldirektorin der Spielbank von Monte Carlo. Sie war eine Philanthropin, was manchem Spieler, der sich in Monte Carlo oder zuvor in Homburg ruinierte, ein bisschen half, wieder auf die Beine zu kommen.


Heute gibt es juristische Probleme, wenn Spieler geschickt auf ihr Suchtverhalten aufmerksam machen und dem Betreiber von Glücksspielen die Schuld für ihren finanziellen Zusammenbruch geben. Ähnlich wie Raucher auf die Lebensgefahr beim Tabak-Genuss aufmerksam gemacht werden müssen, muss auch der Betreiber von Glücksspielen vor Suchtgefahren warnen - selbst das staatliche LOTTO.


Das Casino in Homburg wurde erst am 31. Dezember 1872 um 23 Uhr endgültig geschlossen. Blanc schaffte es immer und immer wieder, die Fristen zu verlängern, und sei es durch "freiwillige" Zahlung von 40% des Reingewinns an einen "Kurfond". Die Schließung hatte in den ersten Jahren danach fatale betriebswirtschaftliche Folgen für den Kurbetrieb. Eine Übergangszeit konnte die Stadt aus dem "Kurfond" überbrücken. Durch die engen Beziehungen zu adligen Herrschaftshäusern (vgl. oben) in ganz Europa nahm der Kurbetrieb schließlich eine positive Entwicklung, so dass Homburg 1912 den Titel "Bad" erhielt.


Nach gut 75 Jahren, am 7. April 1949, wurde das Casino wieder geöffnet. Die neu eröffnete Spielbank trägt den Beinamen "Mutter von Monte Carlo". In regelmäßigen Abständen findet von hier aus eine "Rallye Monte Carlo" mit Oldtimern statt. Diese Beziehung zu Monte Carlo verdankt Bad Homburg ganz sicher François und Marie Blanc, geb. Hensel, die als Kind im hugenottischen Friedrichsdorf in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war.


Heutzutage muss ein Konzessionär extrem viel von den Gewinnen aus den Spieleinnahmen an die Stadt und das Land Hessen abführen. Das Personal ist zu einem großen Teil auf den Tronc (deutsch: Opferstock) angewiesen; ein obligatorisches Trinkgeld der Spieler (bei Gewinnen auf eine Zahl), das nach einem festen Schlüssel aufgeteilt wird und versteuert werden muss. Dafür achten die Croupiers darauf, dass in dem Gewimmel jeder, der etwas einsetzt, zu seinem Gewinn (den Jetons) kommt. Die Spielbank betreibt einen unvorstellbaren technischen und personellen Aufwand zur Überwachung von Spielern und Angestellten, z.B. um der Finanzverwaltung zu helfen, Versuche aufzudecken, Schwarzgeld in den Geld-Kreislauf einzuschmuggeln oder schlichtweg zu betrügen.


In Las Vegas hat man eine Datenbank mit 3-dimensionalen Gesichtsmerkmalen, um bekannte Betrüger oder sonstige Verdächtige wie mit Fingerabdrücken allein über Webcams in Sekundenschnelle zu identifizieren. Diese Daten werden bei Bedarf inter-/national ausgetauscht. Eine Spielbank kann einem Spieler jederzeit und ohne Angabe von Gründen die weitere Teilnahme am Spiel untersagen. Mit Erfolg ein System zu spielen, ist nahezu aussichtslos, weil es Limite gibt, sonst würden die Spielbanken trotz immenser Steuern, Abgaben und Kosten nicht so gut verdienen. In letzter Konsequenz "verjagen" sie den, der Erfolg zu haben scheint, in dem man vom Hausrecht Gebrauch macht.


Nicht so erfolgreich wie Marie Blanc geb. Hensel war ein Lehrer für Naturwissenschaften am hugenottischen Institut Garnier (für Knaben). Seine Entdeckung sollte die Kommunikation auf der ganzen Welt und alles, was damit verbunden war, revolutionieren. Es war Philipp Reis, der Erfinder des Telephons (und Schöpfer dieses Namens). Er wurde vor 175 Jahren (1834) in Gelnhausen geboren. In seinem früheren Wohnhaus in der Philipp-Reis-Passage befindet sich das Hugenotten-Museum mit einer permanenten Philipp-Reis-Ausstellung der Deutsche Telekom AG. Auf dem Gelände, auf dem unser Büro steht, hat er seine ersten Tests durchgeführt. In dem ersten Telefongespräch soll er gesagt haben: "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat." Es war ihm gelungen, Demonstrationsmodelle herzustellen (1863). So kam sein Telephon ins Ausland und Alexander Graham Bell an ein frühes Modell des Reis'schen Telefonapparats, das - wie alle seine Apparate - nicht patentiert war. Franzosen haben seine Ideen regelrecht "gestohlen" und in London als Patent angemeldet.


Seine Erfindungen sind unbestritten eine Basis für die Telekommunikation bis in unsere Zeit. Wie andere Erfindungen resp. Entdeckungen mussten seine Ideen erst den Umweg über Länder in Nord-Amerika, Asien und Europa gehen, bis sie nach Deutschland zurückkamen und erst dann in Produkten aus Deutschland weltweit Erfolg hatten. Aus Frust bestand Philipp Reis in seinem Testament darauf, dass es keine Büste o.dgl. geben darf, das an ihn erinnert. An ein Museum in seinem Wohnhaus mit permanenter Ausstellung hatte er vielleicht nicht gedacht.


Die limes datentechnik® gmbh hat auch im Bereich der Telefongesellschaften einen gewissen Standard erreicht, weil Unmengen an Meßdaten und "Billing Records" im Clearing zwischen den verschiedensten Gesellschaften (Netzbetreibern, Providern ...) ausgetauscht werden müssen. Außerdem müssen die Daten für mindestens 24 Monate archiviert werden, auch wenn der Kunde einen Flat-Rate-Vertrag hat (wegen der Anti-Terror-Gesetzgebung). Selbst der Versuch eines Telefonanrufs muss archiviert werden.


Für die Deutsche Telekom AG ist es immer wichtiger, die personenbezogenen Daten mit FLAM® zu schützen. Da FLAM® den PCI DSS erfüllt, ist es einfach, auch hier mit FLAM® zu arbeiten, z.B. als Subsystem auf einem IBM Mainframe. Dabei arbeitet FLAM® unter z/OS wie ein I/O-Treiber.




limes®: leistung im grenzbereich des machbaren.
limes®: efficiency at the limit of possibility.

© 1985 - 2011 limes datentechnik® gmbh


Seitenanfang

Alle Rechte vorbehalten

Seite drucken